Kunstprojekt „95 Türen zur Reformation“

Die Reformation ist bis heute untrennbar mit den 95 Thesen Luthers verbunden. Dieser so geschichtsmächtige Symbolgehalt wurde zum Anlass genommen, um 95 Türen, die im Laufe von Jahren gesammelt wurden, an Schulen und interessierte Privatpersonen des Landkreises Wittenberg zu geben. Dort sollen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, die Türen nach ihren Vorstellungen künstlerisch zu gestalten. Dieser Prozess läuft dann auf eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse in der Wittenberger Innenstadt hinaus.

Für 6 Wochen, in der Zeit von Ende September bis Mitte November, werden die bemalten Türen in einer Open-Air-Ausstellung zu sehen sein.

 

Ein weiterer integraler Bestandteil des Projektes sind einzelne Veranstaltungen, in welche die Schulen eingebunden werden können und in denen künstlerische, pädagogische, historische und theologische Fragen erörtert werden.

 

Im Zentrum soll die Kreativität der Schülerinnen und Schüler stehen, denen nur wenige Vorgaben gemacht werden: Die von ihnen bearbeiteten Türen sollten eine Verbindung zur Reformation erkennen lassen, es können Zitate und/oder Begriffe von Luther, von anderen Reformatoren und Zeitgenossen aufgegriffen werden, aber auch Äußerungen, die zeitlich vorangehen oder aus der Wirkungsgeschichte stammen. Die zentrale Frage lautet:

 

Welche Bedeutung hat die Reformation heute?

 

Bei dem Projekt „95 Türen zur Reformation“ geht es uns darum, die regionale Identität so zu stärken, dass sich vor Ort Türen zur „Einen Welt“ öffnen und aus Wittenberg ein dynamisches Kreativitätssignal zu hören ist.

 

Insgesamt konnten wir 48 Teilnehmer für die Gestaltung der 95 Türen gewinnen, davon 30 Schulen. Das Paul-Gerhardt-Gymnasium aus Gräfenhainichen hat im Zuge des Starts der Kulturtage die Schülerarbeiten in der eigenen Aula ausgestellt. So konnte bereits ein kleiner Eindruck von dem gewonnen werden, was uns im Herbst in der Wittenberger Innenstadt erwartet.

 

Alle anderen Teilnehmer haben noch bis Mitte Mai 2016 Zeit, die Kunstwerke zu vollenden, ehe diese für die Sichtung zur Prämierung von der WITRA Service GmbH wieder abgeholt werden.

 

Ansprechpartnerin für die Organisation rund um das Projekt, ist Frau Lehmann (Tel.: 03491-463220) aus unserem Hause.

 

Bei diesem Kunstprojekt handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt

des Eigenbetrieb „KommBi“ Kommunale Bildungseinrichtungen,

der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e. V.,

der WIWOG Wittenberger Wohnungsbaugesellschaft mbH,

des Kreativkreises für Wittenberg (KIK),

der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg,

der Chranach-Stiftung Wittenberg

unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Lutherstadt Wittenberg, Herrn Torsten Zugehör.

 

Ganz herzlich möchten wir uns für die großzügige Förderung des Projektes bei der Stiftung der Sparkasse Wittenberg bedanken!

 

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